Tirol 2009
Tirol 2009, das heißt: Immer nur "auffi" und "abbi"!
Ob mit Motorrad oder Seilbahn, Beschleunigen oder Entschleunigen, wir können alles!
Wir betreten italienischen Boden! Zum ersten Mal, und dann direkt, wo er vielleicht am spektakulärsten daherkommt, am Timmelsjoch.
Gute Aussichten besonders auf der italienischen Seite, weil hier keine Busse und LKW unterwegs sein dürfen, und nur Rennradfahrer die Motorradidylle trüben...
...und das kommt dabei raus, wenn man in Hochgurgl nicht übers Timmelsjoch fährt, sondern die Seilbahn nimmt.
Der "Top-Mountain-Star" vom Gipfel des Wurmkogel aus gesehen.
Die Silvretta Hochalpenstraße liegt zwar schon in Vorarlberg, aber davon lassen wir uns gar nicht beeindrucken. Hier ist eine der zwei Kehren fotografiert, die es von Galtür aus bis hinauf zur Bieler Höhe zu bewältigen gibt. Aber wenn man dann wieder auf der anderen Seite herunter will, reiht sich kilometerlang Kehre an Kehre.
Die Bieler Höhe selber ist touristisch bestens erschlossener Scheitelpunkt der Strecke. Hier kann man mit dem Elektroboot Rundfahrten machen - muss aber nicht. Man könnte ab hier auch wandern, Postkarten und Nippes erwerben oder essen gehen... wir zogen es vor, die unzähligen Kehren herunterzufahren.
Eine andere, nicht weniger interessante Möglichkeit, sich an Kehren schwindelig zu fahren, fanden wir an der Kaunertaler Gletscherstraße.
Nach 28 Kehren ist man schon oben. Netterweise sind sie nummeriert.
Und oben wartet wirklich das Eis des Gletschers - neben Bussen, Autos, Motorrollern, Radfahrern... und natürlich dem einen oder anderen Biker, dem es nichts ausmacht, dass es sich hier um eine klassische Sackgasse handelt, die man dann gezwungenermaßen auf dem selben Weg verlässt, auf dem man gekommen ist.
Betulicher geht es auch... Mit der Seilbahn von Ötz aus einfach mal hinauf. Hier muss man jetzt wandern - oder wieder runterfahren...
Und hier war unsere Tourzentrale.
Umhausen im Ötztal. Man sollte gut motorisiert sein... oder gerne wandern.
Das Highlight von Umhausen ist sicher der mit 156 m größte Wasserfall Tirols. Von oben und von unten kann man ihn hervorragend erkunden, von 5 Aussichtsplattformen bestaunen oder über eine moderne Hängebrücke überqueren. Mit etwas Ausdauer und Mut empfiehlt sich der gesicherte Klettersteig, für den man etwas Zeit mitbringen sollte, die Ausrüstung bekommt man vom Veranstalter.
Eine gute Möglichkeit in Umhausen/Farchat Quartier zu nehmen, war unsere gemütliche Ferienwohnung. (Link ist auf dem Bild)
Wir haben eine spannende Zeit gehabt und viel erlebt. Dank der "Ötztalcard" 3 unvergessliche Tage in Seilbahnen und Museen gehabt und über 1000 km mit dem Motorrad gefahren. Nebenbei gut gegessen und wir sind wirklich zur Ruhe gekommen (ob wegen des fehlenden Internets im Tal und der spannenden Suche danach, sei einmal hinten an gestellt)
Aber mal ehrlich: es war schön!!!